Anmelden Suchen
Aktuell


Regionalübung

«on the roads»

 

Mittwoch, 29. Mai 2019
Beginn 19.00 Uhr
Stierenmarktareal, Zug


Fahrgemeinschaft / Treffpunkt
Zentrum Schützenmatt
Parkplatz

Abfahrt 18.30 Uhr pünktlich!

Aktuelle Monatsübung


«Schwingfestsicher»

 

Donnerstag, 6. Juni 2019

20.00 Uhr

 

Kurslokal Mehrzweckraum
Feuerwehrgebäude Eu
in Menzingen

 

Samaritersammlung 2012

Helfen auf Schritt und Tritt

Wandern entwickelt sich zu einem Volkssport. Das schöne Wetter lockt zahlreiche Wanderer und Berggänger nach draussen. Ungenügende Vorbereitung oder Vorsicht können zu kleineren oder grösseren Verletzungen führen. 

Wandern lässt sich mit vielen anderen Interessen verbinden: Unterwegs trifft man andere Menschen; man sieht seltene Tiere, findet Pflanzen, die prächtig blühen oder intensiv riechen; man entdeckt Naturdenkmäler und Zeugnisse früherer Kulturen. Beim Marschieren erlebt man,wie sich Wärme, Kälte oder Strapazen auf den eigenen Körper auswirken. Kurz:Eine Wanderung ist ein Fest für alle menschlichen Sinne.

In den See gefallenAber gerade erfahrene Wanderer wissen, ein Unfall kann sich jederzeit und überall ereignen. Schon eine Blase oder ein Wespenstich kann eine leichte Route in eine nicht enden wollende Qual verwandeln. Eine Baumwurzel oder ein Stein und schon ist es passiert. Ein Ausrutscher, ein Fehltritt oder auch ein Hitzschlag können das Weitermarschieren verunmöglichen. Und was ist zu tun, wenn ein Wanderer in abgelegenem Gebiet einen Herznotfall erleidet? Erste Hilfe Kenntnisse sind in solchen Fällen gefragt.

Sturz in den Bergsee

Bereits ein Sturz in einen kalten Bergsee kann zu einer Unterkühlung führen, wenn nicht sofort gehandelt wird. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kinder, ältere Menschen oder Leute, die Alkohol getrunken haben. Zittern und blass-kalte, trockene Haut sowie Teilnahms- und Orientierungslosigkeit sind Symptome einer Unterkühlung.

Sturz beim Wandern

Schürfung am KnieUnter Wunden versteht man eine Durchtrennung der Haut. Diese entsteht durch äussere Einwirkung wie bei einem Sturz auf dem Waldweg. Damit fällt lokal die Funktion der Haut weg, den Körper vor Krankheitserregern zu schützen. Je nach Tiefe der Wunde können grössereBlutgefässe, Nerven, Muskeln, Knochen oder weitere Organe mit verletzt sein. Je stärker die Wunde blutet, umso geringer ist die Infektionsgefahr. Bei allen Wunden ist an die Gefahr von Starrkrampf (Tetanus) zu denken. Schürfwunden unbedingt reinigen, da Fremdpartikel gefärbte Narben hinterlassen können.

Ein falscher Tritt

Ein Misstritt und schon ist es passiert. Durch Gewalteinwirkung auf Gelenke können Verstauchungen, Verrenkungen, Bänderrisse oder Verstauchter Fussauch Gelenkbrüche entstehen. Bei einer Verstauchung (Distorsion) werden Gelenkteile mit Gewalt gegeneinander verschoben und kurzzeitig voneinander getrennt. Dabei werden die Bänder oft erheblich überdehnt. Blutgefässe können verletzt werden, dadurch entsteht eine Schwellung.

Zuviel Sonne schadet

Verbrennungen und Verbrühungen können oberflächlich oder tief sein. Durch die massive Hitzeeinwirkung wird dem Körper die lebensnotwendige Flüssigkeit entzogen. Ein Sonnenbrand tritt typischerweise 4bis 6 Stunden nach dem Sonnenbad auf und erreicht seinen Höhepunkt nach 12 bis 24 Stunden. Er ist gekennzeichnet durch eine flächenhafte Rötung, evtl. auch Schwellung oder Blasenbildung, Schmerzen und Juckreiz. Bei Sonnenbrand im Gesicht können auch die Augen betroffen sein. Ein Sonnenbrand ist bereits eine Verbrennung 1. Grades.

Blasen

Blasen sind eine Schutzfunktion de Haut. Durchstarke Reibung und ständigen Druck hebt sich die Epidermis, die oberste der drei Hautschichten, an. Es bildet sich ein Hohlraum, der sich mit einer durchsichtigen Gewebeflüssigkeit füllt. Häufigste Ursachen für Fussblasen sind schlecht sitzende Schuhe oder Socken, feuchte Füsse oder ungewohnte Läufe.


Ein Ratgeber für unterwegs

Die Samaritervereine haben ihre diesjährige Sammlung – sie dauert vom 20. August bis zum 1. September – unter das Motto Sammlungszeitung 2012„Helfen auf Schritt und Tritt“ gestellt und einen zweckmässigen Ratgeber vorbereitet. Dieser passt in jeden Rucksack und in jede Jackentasche. Der Ratgeber informiert über das allgemeine Vorgehen bei einem Notfall. Er enthält Erste-Hilfe-Tips zu typischen Wanderbeschwerden und -unfällen wie Blasen, Insektenstichen,Gelenkverletzungen, Hitzschlag oder Unterkühlung. Er listet alle Notrufnummern auf und vermittelt sogar eine Handvoll Wandervorschläge.

Den Ratgeber erhalten alle Spenderinnen und Spender, die in den nächsten Wochen die Samaritervereine unterstützen, als Dankeschön. Die Spenden der Bevölkerung verwenden sie für ihre eigene Aus- und Weiterbildung sowie für ihre Freiwilligenarbeit im Bereich der Ersten Hilfe. 
Unser Gönner- und Spenderkonto bei der Zuger Kantonalbank in Menzingen; 
IBAN CH95 0078 7007 7101 5290 1 oder Clearing Nr. 787 der ZKB, Konto Nr. 77-105.529-01. 

Oder doch einen Kurs besuchen?

Jeder Mensch kann in eine Notsituation geraten, in der er auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Es ist daher natürlich, aber auch notwendig, dass jeder Mensch imstande ist, einem andern in einer Notsituation angemessene Hilfe zuleisten. Kann ich meinen Erste-Hilfe-Kenntnissen vertrauen? Wollen Sie „damals“ Gelerntes auffrischen, Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnen? Sicherheit in der Nothilfe erhalten Sie in den Kursen des Samaritervereins. Unser Kursangebot finden sie unter >> Kurse